Fast jede Stärke hat eine Kehrseite:
“Ausgeglichen” → kann Konflikten zu lange ausweichen
“Verlässlich” → sagt mitunter zu selten Nein
“Analytisch stark” → kann hart und distanziert wirken
“Schnell im Denken” → wird manchmal ungeduldig mit anderen
“Verantwortungsbewusst” → kann Kontrolle schwer abgeben
“Empathisch” → verliert mitunter die eigenen Bedürfnisse aus dem Blick
Auch Organisationen haben solche Kehrseiten. Eine Kultur, die stark auf Harmonie und Miteinander setzt, kann sehr verbindend sein – und zugleich produktive Konflikte erschweren.
Das Ziel ist nicht, weniger verlässlich, empathisch oder verantwortungsbewusst zu werden. Sondern zu merken, wann die eigene Superpower gerade nicht mehr hilft und kippt.
Was uns stark macht, ist oft auch eine Antwort auf etwas. Eine Strategie, die einmal gebraucht wurde … und uns antreibt, auch wo sie längst nicht mehr passt. Eine gute Frage dazu: Wofür war diese Stärke einmal die Lösung? Und was kostet sie heute?




