In vielen Teams werden Konflikte eher vermieden. Dann verhärten sich Spannungen. Oder sie schwelen im Alltag unterschwellig weiter, bis die Emotionen plötzlich überkochen.
In solchen Teams ist oft die Sicherheit verloren gegangen, unterschiedliche Perspektiven, Prioritäten und Ideen offen ins Gespräch zu bringen.
Mit Teams, die das ändern wollen, rede ich in Workshops über „Erste Sätze“: Wie kann ich meiner Irritation Worte geben? Denn darin liegt oft die größte Hürde.
- „Warte mal, das irritiert mich gerade.“
- „Lasst uns kurz sortieren, bevor wir weitermachen.“
- „Ich merke, das fühlt sich gerade nicht richtig an.“
- „Können wir noch kurz bei diesem Punkt bleiben? Ich glaube, da steckt etwas Wichtiges drin.“
Der erste Satz löst noch keinen Konflikt. Aber er macht einen Unterschied sichtbar, der sonst unausgesprochen bliebe.
Und genau diese ersten Sätze kann man üben.




