Trainings & Seminare
Für Menschen, die Veränderung führen oder begleiten.
Formate
So arbeite ich
Modelle und Konzepte geben Sprache und Orientierung. Sie ermöglichen, Situationen genauer einzuordnen und eigene Urteilskraft zu schärfen.
Wir prüfen, was ein Gedanke in realen Situationen tatsächlich bedeutet. Idealerweise anhand eigener Fälle der Teilnehmenden.
Was folgt daraus für Entscheidungen, Gespräche, Rollen und Zusammenarbeit?
Themen
Drei Veränderungsprojekte laufen parallel, und die Leute ziehen nicht mehr mit. Meist liegt das nicht an fehlender Motivation. Jede Veränderung greift in eine Ordnung ein, die Menschen täglich herstellen und die ihnen Halt gibt. Hier geht es darum, Veränderung so zu gestalten, dass unterwegs immer wieder Stabilität entsteht.
- Die Zumutungen und Verluste von Veränderung zu erkennen und ernst zu nehmen
- Unsicherheit zu begrenzen, indem klar wird, was sich verändert und was bestehen bleibt
- Veränderungsprozesse so zu gestalten, dass sie den Menschen Stabilität in der Bewegung geben
- Phasen von Bewegung und Integration bewusst miteinander abzuwechseln
- Übergänge so zu gestalten, dass Neues anschlussfähig wird und neue Stabilität entsteht
Die Strategie ist beschlossen, aber in den Teams kommt sie nicht an. Ein Ziel allein gibt noch keine Orientierung. Menschen brauchen eine Richtung, die sie verstehen, zu der sie sich verhalten können und die sich in ihren Alltag übersetzen lässt. Hier geht es darum, Change so zu kommunizieren, dass Orientierung entsteht und aus strategischer Richtung konkretes Handeln werden kann.
- Was es neben einem Ziel noch für klare Orientierung braucht
- Was eine gute Richtungserzählung ausmacht
- Orientierung zu geben, ohne selbst schon alle Antworten zu haben
- Resonanz wahrzunehmen, ohne sie mit Zustimmung zu verwechseln
- Strategische Richtung in konkrete Entscheidungen, Prioritäten und Verhalten zu übersetzen
Im Meeting nicken alle, danach passiert nichts. Oder es kommt nur noch Zynismus. Widerspruch, Erschöpfung, Trauer und scheinbare Zustimmung sehen von außen ähnlich aus und brauchen ganz unterschiedliche Antworten. Hier geht es darum, genauer zu unterscheiden und dann passend zu antworten.
- Zu erkennen, was Widerstand schützt
- Unterschiedliche Formen von Widerstand und Change-Müdigkeit einzuschätzen
- Zu verstehen, wie frühere Veränderungserfahrungen nachwirken
- Macht und Einfluss mitzudenken: Wessen Widerstand wird gehört und wessen nicht?
- Mit Widerstand zu arbeiten, statt gegen ihn
Veränderung geht nicht ohne Konflikt. Wo nichts Bestehendes infrage gestellt wird, entsteht auch nichts Neues. Und gleichzeitig verhaken sich Beteiligte: Zwei Bereiche blockieren sich, und jede Seite hat gute Gründe. Oder im Team wird gar nicht mehr gestritten, aber auch nicht mehr offen gesprochen.
Hier geht es darum, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie so zu begleiten, dass Unterschiede sichtbar und bearbeitbar bleiben. Sicherheit heißt dabei nicht Harmonie, sondern widersprechen zu können, ohne Zugehörigkeit zu verlieren.
- Konflikte als notwendigen Teil von Veränderung zu erkennen und zu begleiten
- Konfliktdynamiken einzuschätzen und den passenden Rahmen zu setzen
- Eskalation früh wahrzunehmen und ihr vorzubeugen
- Zu unterscheiden, wann Verständigung weiterhilft und wann Entscheidung nötig ist
- Dissens so zu halten, dass Unterschied nicht in Abwertung oder Lagerbildung kippt
Bereit für den ersten Schritt?
Häufige Fragen
Für Menschen, die Veränderung führen, verantworten oder begleiten: Führungskräfte und Führungsteams, Organisationsentwickler*innen, HR-Verantwortliche, interne Change-Begleiter*innen, Coaches und Berater*innen.
Die meisten Trainings entstehen inhouse und für eure Situation. Manche Trainings biete ich auch als offenes Format an. Termine nenne ich auf Anfrage. Sprich mich an, wenn du Interesse hast!
Beides geht wunderbar. Impulse und Webinare funktionieren gut online. Für Fallarbeit und alles, was Tiefe braucht, empfehle ich wenn möglich Präsenz – bei euch vor Ort oder in externen Räumen in Berlin und ganz Deutschland.
Ja, ausdrücklich. Eure Situationen sind das wichtigste Material. Vertrauliches bleibt im Raum.
Das hängt von Format, Dauer, Gruppengröße und Vorbereitung ab. Ich arbeite mit Tagessätzen oder Pauschalen und mache ein transparentes Angebot, das zu eurer Situation passt.
Dann sage ich das im Vorgespräch. Manchmal hilft eine Teamentwicklung, eine Mediation oder ein Coaching mehr.
